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+ {"0e006c19-7de8-5aa1-b346-0a40a7dbcbd8":{"name":"Bogenköcher","short_description":"Dieser Bogenköcher war einst Teil der Sammlung Erzherzog Ferdinands II. von Tirol (1529–1595) auf Schloss Ambras bei Innsbruck. Die Außenseite des Bogenköchers ist mit roten Randstreifen und dichten, zarten Spiralranken aus weißem Leder mit dunkelblauen Blättchen belegt; dazwischen finden sich zwei rote Medaillons. Die Rückseite des Köchers ist bis auf ein schmales Rahmenband und zwei axial angeordnete Ovalmedaillons in Gold in dunkelblau gehalten. Der Pfeilköcher ist gleich gearbeitet und bildet mit dem Bogenköcher ein Paar.","type":"Waffen","holder":"Kunsthistorisches Museum","dates":"Um 956–957 H. / Um 1550","location":"Wien","dimensions":"Höhe: 68cm, Breite: 35cm","method_for_datation":"Sammlung Schloss Ambras, Inventar von 1583","method_for_provenance":"Sammlung Schloss Ambras, Inventar von 1583","provenance":"Türkei?","obtention":"Sammlung Schloss Ambras, Inventar von 1583","bibliography":"Beaufort-Spontin, Christian und Pfaffenbichler, Matthias, *Meisterwerke der Hofjagd- und Rüstkammer*, Wien: Kunsthistorisches Museum Wien, 2005. \nGamber, Ortwin und Beaufort-Spontin, Christian, *Katalog der Leibrüstkammer II. Teil. Der Zeitraum von 1530-1560*, Busto Arsizio: Bramante, 1990. \nGamber, Ortwin, Thomas, Bruno, Schedelmann, *Hans, Armi e Armature Europee*, Milan: Bramante, 1974. \nThomas, Bruno, \"Aus der Waffensammlung in der Neuen Burg zu Wien: Orientalische Kostbarkeiten\", *Bustan*, 4 : 5 (1963/64).","author":"Matthias Pfaffenbichler","keywords":["Köcher","Osmanisches Reich"],"materials":["Leinen","Verschiedenfarbiges Leder"]},"18eaab56-4106-57be-8e1b-519c5c4f9546":{"name":"Pfeilköcher","short_description":"Dieser Pfeilköcher war einst Teil der Sammlung Erzherzog Ferdinands II. von Tirol (1529-1595) auf Schloss Ambras bei Innsbruck. 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Der Zeitraum von 1530-1560*, Busto Arsizio: Bramante, 1990. \nGamber, Ortwin, Thomas, Bruno, Schedelmann, *Hans, Armi e Armature Europee*, Milan: Bramante, 1974. \nThomas, Bruno, \"Aus der Waffensammlung in der Neuen Burg zu Wien: Orientalische Kostbarkeiten\", *Bustan*, 4 : 5 (1963/64).","author":"Matthias Pfaffenbichler","keywords":["Köcher","Osmanisches Reich"],"materials":["Leinen","Verschiedenfarbiges Leder"]},"37c92bab-1f2f-56f9-9546-859ab0fb7525":{"name":"Gewebefragment, grün mit goldfarbenen Blütenranken","short_description":"Dieses Textilfragment kam durch den 1865 getätigten Ankauf textiler Objekte des Aachener Kanonikus Franz Bock in die Textilsammlung des Museums. Der Dekor des Fragments besteht aus stilisierten Blüten und Palmetten. Kostbare, mobile Objekte, wie es die Textilien sind, gelangten im Mittelalter durch den Handel oder durch diplomatische Geschenke von Ost nach West. 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Jh.","location":"Wien","provenance":"Osmanisches Reich, Istanburl oder Bursa","materials":["Atlas brochiert","Goldlahn","Seide"]},"64ac8dbf-8dd2-5b1c-a223-2129d475ce2e":{"name":"Das Futteral zur Krone Stefan Bocskais","short_description":"Der zehneckige kuppelige Behälter ist aus Holz bebaut und mit Stoff überzogen. Die Schließe vorne und die Scharnierbeschläge hinten sind aus vergoldetem Silber. Der Überzug ist ein kostbarer persischer Seidenstoff mit einer von Blumen umgebenen figürlichen Szene. Eine Dame liest, halb sitzend, halb liegend, in einem Buch. Bei ihr kniet ein Diener mit breit ausladendem *Turban*, der ihr mit der abgewinkelten Rechten eine Schale reicht und in der Linken einen Fächer mit dem Stiel nach oben trägt. Zwischen den beiden Figuren liegt eine Schale mit Früchten. Im aufgeschlagenen Buch der Dame ist in arabischer Schrift die Künstlersignatur Mu'min zu lesen. Im Innern des Futterals ist dieser Stoff in voller Farbenfrische erhalten. Er entspricht dem verfeinerten Geschmack am Hof Schah 'Abbas des Großen (1587-1628) in Isfahan. Technisch ist er als Lampas-Doppelgewebe aus farbiger Seide in Körper- und Leinenbindung, mit Silber lanciert, zu bezeichnen. Der Boden ist mit einem italienischen Stoff aus dem frühen 17. Jahrhundert beklebt: der Grund Kettatlas in roter Seide, das Muster in Form gefiederter Blätter und Blüten, gelbe Seide in Körper gebunden und mit Silber lanciert.","type":"Textil; Futteral","holder":"Kunsthistorisches Museum","dates":"Um 1014 H. / Um 1605","location":"Wien","provenance":"Iran? Türkei?","materials":["Holz","Seide","Silber","Textil","vergoldet"]},"74752ee1-50a2-52d2-8b58-9bfb2e4bbf50":{"name":"Polsterbezug","short_description":"Polster wie dieser waren Teil der prachtvollen Ausstattung von Palästen und Zelten. Im Zentrum des rechteckigen Polsterbezugs wird ein Medaillon, das von Saz-Blättern und Nelken flankiert wird, in ein Rechteck eingelassen. Um dieses werden neben den Saz-Blättern und Nelken auch Tulpen dargestellt. Die beiden kürzeren Enden des Polsterbezugs schließen mit Zinnenbordüren ab, deren Binnenmusterung Korbtulpen aufweist. Um der grossen Nachfrage von Vorhängen, Wandbehängen und Polsterbezügen für die Innenraumausstattungen herrschaftlich osmanischer Räume gerecht zu werden, wurden solche Polsterbezüge fortlaufend nacheinander gewebt.","type":"Osmanischer Polsterbezug","holder":"MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst","dates":"Ende 17. Jh.","location":"Wien","provenance":"Osmanisches Reich, Bursa oder Istanbul","materials":["bestickt","broschiert","Goldlahn","Samt","Seide"]},"9b960e40-8e8e-58fe-bdb1-3947c5bce14d":{"name":"Weißgrundiges Gewebefragment mit Maria und Christuskind, umgeben von Engeln, Tulpen, Rosen und Geisblatt","short_description":"Die auf dem Gewebe dargestellte Maria vom Siege (*Nikopoia*) hält den Christusknaben mit im Kreuzigungsgestus ausgestreckten Armen. Stoffe mit christlichen Motiven wurden im osmanischen Reich für kirchliche Gewänder des orthodoxen Ritus gewebt und z.B. nach Russland exportiert. Das christliche Motiv rahmen Pflanzen osmanischen Ursprungs, wie die Tulpe und das Geisblatt.","type":"Osmanisches Stofffragment","holder":"MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst","dates":"4. Viertel 16. Jahrhundert","location":"Wien","provenance":"Osmanisches Reich, Istanburl oder Bursa","materials":["Goldlahn","Lampas","Seide"]},"a1e1c4a1-795f-51e4-afb8-1a29468bb285":{"name":"Behälter","short_description":"Dieser Behälter für Wurfspieße (*Dschirid*) besteht aus einer hohen zylindrischen Hülse aus blauem Damast, die mit Gold und roter Seide in der Form von Arabesken und Halbmondformen bestickt ist. Neben rein ornamentalen Motiven ist auch eine Tulpe mit rot gestickten Blütenblättern dargestellt. Die in diesem Behälter aufbewahrten Wurfspieße wurden von osmanischen Reitern sowohl im Kampf als auch bei Reiterspielen benutzt. Die Wurfspieße wurden im Galopp vom Pferd auf ein Ziel geschleudert.","type":"Gefäß","holder":"Kunsthistorisches Museum","dates":"10. H. / 16. Jahrhundert","location":"Wien","dimensions":"Länge: 92cm","method_for_datation":"Vergleich mit anderen Objekten","method_for_provenance":"Ilg/Boeheim, 1883, Inventarium über Möbel und Kleinkunstgegenstände im Schlosse zu Ambras, S. 6","provenance":"Türkei?","obtention":"Sammlungsbestand Schloss Ambras, belegt 1882","bibliography":"Sandbichler, Veronika, *Türkische Kostbarkeiten aus dem Kunsthistorischen Museum Wien*, Ausstellungskatalog, Wien: Kunsthistorisches Museum, 1997. \nScheicher, Elisabeth u.a, *Kunsthistorisches Museum Sammlungen Schloss Ambras. Die Kunstkammer*, Innsbruck: Kunsthistorisches Museum, 1977.","author":"Veronika Sandbichler","keywords":["Osmanisches Reich","Stickerei","Textil"],"materials":["Damast","Goldstickerei"]},"e7508121-a91c-5383-838a-6de746e60caa":{"name":"Vier Gewebefragmente mit gereihten Pelikanen und Rindern","short_description":"Die wechselseitigen Beziehungen zwischen China und Europa werden auf spätmittelalterlichen, mobilen Objekten, wie den Textilien erkennbar. Das mongolische Reich reichte während seiner größten Expansion von China bis nach Bagdad. So kam es in den mongolischen Textilwerkstätten zu einer Vermischung von östlichen und westlichen Darstellungstraditionen. Diese erschwert die genaue Lokalisierung von textilen Objekten. Auf diesen dunkelblauen Fragmenten sieht man Einflüsse chinesischer Kunst in den Rankenmotiven und Tieren.","type":"Iranischers Stofffragment","holder":"MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst","dates":"Spätes 13. oder frühes 14. 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